Label-Verzeichnis
Die Labels standen nicht nebeneinander, sondern miteinander in Verbindung: gemeinsame Künstler, gemeinsame Vertriebe, geteilte Studios. Jede Seite nennt die Verbindungen mit.
Perlon
Das Label, das aus dem Frankfurter Umfeld nach Berlin zog und Minimal House über zwei Jahrzehnte geprägt hat.
Zum Label → Frankfurt · ab September 1993Playhouse
Gegründet 1993 von Ata und Heiko M/S/O, Schwesterlabel von Klang Elektronik und später eng mit dem Robert Johnson verbunden.
Zum Label → Frankfurt · ab 1993Ongaku Musik
Das erste der drei Frankfurter Labels aus dem Delirium-Umfeld, benannt nach dem japanischen Wort für Musik.
Zum Label → Frankfurt · ab 1993Klang Elektronik
Das technoide Schwesterlabel von Playhouse, bekannt für die Acid-Jesus-Wiederveröffentlichungen ab 1997.
Zum Label → Köln · ab Januar 1998Ware
1998 in Köln gestartet, mit einer Diskografie zwischen minimalem House und Dub, inklusive der Warenkorb-Kompilationen.
Zum Label → Frankfurt · ab 1998Hal 9000
Ein kleines Label, das konsequent auf 7-Zoll-Platten setzte, mit einer für damalige Verhältnisse aufwendigen Website.
Zum Label → Frankfurt · späte NeunzigerZehnkampf
Ein Label mit durchgezogenem Konzept, dessen Veröffentlichungen Titel wie „Blutmusik", „Hurra Elektronik" und „Popstar" trugen.
Zum Label → Frankfurt und Hanau · ab 1994Stir15 Recordings & Lo-Fi Stereo
Deep House auf Stir15, alles andere auf dem Sublabel Lo-Fi Stereo, inklusive einer frühen Villalobos-Zwölfzoll.
Zum Label → Leipzig · ab 1991R.A.N.D. Muzik
Eine Gruppe mit drei Labels: Housetracks auf USM, kompromisslose Elektronik auf Science City, Listening-Musik auf Out To Lunch.
Zum Label → Hamburg · ab 1999Word and Sound
Der Hamburger Vertrieb, über den mehrere MAD-NET-Labels ihre Platten exklusiv in den Handel brachten.
Zum Label → Köln · Infosheet von 1999Kompakt und Profan
Das Kölner Umfeld um Profan, Auftrieb und Klar, dokumentiert über ein Infosheet, das 1999 im MAD NET lag.
Zum Label →Weitere Adressen im Netzwerk
Neben den Labels mit eigener Seite hatten weitere Projekte einen Platz im Netz: Raummusik aus Frankfurt, das Frankfurter Fanzine-Projekt Magnet mit Interviews und Gerätetests sowie eine Audio-Abteilung, über die Labels erste MP3-Auszüge verteilten, als das im Jahr 1999 noch eine Nachricht wert war. Wie das zusammenhing, steht in der Chronik.