Ongaku ist das japanische Wort für Musik. Das Label wurde 1993 in Frankfurt gegründet und war das erste der drei Imprints, die aus demselben Umfeld hervorgingen. Im MAD NET lag es unter /ongaku/ und war zugleich der Ordner, unter dem die Schwesterlabels ihre eigenen Sektionen bekamen.
| Gegründet | 1993 in Frankfurt am Main |
|---|---|
| Umfeld | Plattenladen Delirium, Frankfurt |
| Erste Katalognummern | ong 01 und ong 02, beide Daniel Pommer |
| Schwesterlabels | Playhouse, Klang Elektronik |
| Im MAD NET | /ongaku/ als Wurzelverzeichnis der Frankfurter Labels |
Der erste der drei
Ongaku Musik entstand 1993 und war der Anfang einer Labelfamilie, die in den folgenden Jahren den Frankfurter Sound wesentlich mitbestimmte. Kurz darauf folgten Playhouse für die House-Seite und Klang Elektronik für die technoide Seite. Alle drei teilten sich Personal, Studios und im MAD NET auch den Serverplatz: Playhouse und Klang lagen als Unterverzeichnisse innerhalb des Ongaku-Ordners.
Der Katalog
Die Release-Übersicht im Archiv beginnt mit ong 01, Daniel Pommer mit „China",
gefolgt von ong 02, „Genetic Waste" desselben Künstlers. Die Seiten sind zweisprachig
aufgebaut, deutsch und englisch untereinander, weil die Platten von Anfang an in den Export gingen.
Diese Zweisprachigkeit zieht sich durch fast alle MAD-NET-Labels und ist ein guter Indikator
dafür, wie sehr der deutsche Untergrund der Neunziger auf den internationalen Handel
ausgerichtet war.
Was von den Seiten übrig ist
Die Ongaku-Seiten wurden mehrfach umgebaut, zuletzt in eine WordPress-Fassung mit Suchfunktion
und Kommentaren. Aus dieser Zeit stammen viele der heute noch existierenden Verweise auf
/ongaku/index.html. Sie führen jetzt hierher.
Verbindungen im Netzwerk
- Playhouse: das House-Standbein derselben Familie.
- Klang Elektronik: die technoide Seite, gestartet mit den Acid-Jesus-Wiederveröffentlichungen.
- Stir15 Recordings: ein Mitgründer von Stir15 veröffentlichte auch auf Ongaku.
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